Von den Anfängen bis zur Einführung der Reformation

Am 10. November 1224 gelangten die ersten Franziskaner nach Erfurt. Bald darauf begannen sie mit dem Kirchenbau an heutiger Stelle.

Das Erfurter Barfüßerkloster wurde zum wichtigsten Standort der Franziskaner in der Provinz. Aus dem hier ansässigen Ordensstudium wurde eine der Keimzellen der Erfurter Universität.

1525 wurde die Kirche evangelische Gemeindekirche; die Brüder aber lebten bis zum Tod des letzten, Jacob Schilling, 1594 weiterhin im Kloster.

Jordan von Giano, ein enger Vertrauter des Heiligen Franziskus, verfaßte an seinem Lebensende die Chronik der Missionierung nach Deutschland und Europa. Ein kurzes Kapitel beschreibt den Einzug der Franziskaner in der Stadt Erfurt.